Sonntag, 22. April 2018

Blitz (2) - Der schwarze Hengst kehrt zurück

Rezension 


Autor: Walter Farley
Preis: 9,99€
Seitenanzahl: 221
Übersetzer: Ursula von Wiese
Verlag: Coppenrath
Leseprobe: >> gibt es hier <<

Viele Erwachsene kennen „Blitz“ aus ihrer eigenen Kinderzeit. Auch meine Mama hat immer darauf gedrängt, dass ich die Bücher lesen soll, aber irgendwie wollte ich nie.
Vor einiger Zeit habe ich bereits den ersten Band der Neuauflage aus dem Coppenrath Verlag gelesen und habe mich sehr darauf gefreut in den zweiten Band einzutauchen.

Die Geschichte beginnt - wie auch bereits der erste Band - sehr spannend:
Jemand ist in Blitz‘ Stall eingedrungen und wollte ihm etwas mit einer Spritze injizieren. Zum Glück konnte der stolze Hengst sich wehren und den Angreifer vertreiben. Doch es bleibt die Frage, wer wollte dem wunderschönen Tier etwas antun?
Und dann taucht auch noch plötzlich der wahre Besitzer von Blitz auf und nimmt den Hengst mit nach Arabien...
Wird Alec den starken Hengst je wieder sehen?

Meine Meinung: 
Was ich an ,,Blitz" so besonders finde, ist vor allem die Tatsache, dass diese Reihe keine typische Mädchenreihe über Pferde ist.
Durch den männlichen Protagonisten Alec und die vielen spannenden Szenen, die nicht nur was mit den Pferden und dem Reiten zu tun haben, ist diese Reihe auch gut für Jungs geeignet.
Es ist wirklich eine tolle Mischung aus Pferde- und Abenteuerroman.

Walter Farley schafft es durch seinen Schreibstil den Leser schnell in die Geschichte zu ziehen. Nachdem Blitz die beiden besten Rennpferde Amerikas geschlagen hat, denkt Alec an nichts, als an die schöne Zeit mit seinem Hengst in den Sommerferien. Doch dann wird ihm das Herz aus der Brust gerissen und sein geliebter Blitz muss zurück nach Arabien.

Von seiner Trauer bekommen wir nicht wirklich viel mit, es wird nur einmal umschrieben, wie er sich in den letzten Wochen gefühlt hat. Denn der Hoffnungsschimmer Blitz wiederzusehen flammt bald auf und so begeben wir uns mit Alec auf eine großartige, spannende und gefährliche Reise.

Auch wenn einige Wörter in Walter Farleys Schreibstil vielen Kindern unbekannt sein könnten, finde ich die Geschichte einfach wundervoll und toll für Kinder!
Und ich warte nun gespannt auf den dritten Band, der hoffentlich schnell in dem wunderbaren Gewand des Coppenrath Verlags erscheinen wird. Ich finde die Cover einfach wundervoll.

Samstag, 21. April 2018

Das Reich der sieben Höfe (3) - Sterne und Schwerter

Rezension


Autor: Sarah J. Maas
Preis: 21,95 €
Seitenanzahl: 752
Übersetzer: Alexandra Ernst
Verlag: dtv
Leseprobe: >> gibt es hier <<


„Es ist nur ein Buch!“
Nein, ist es eben nicht!
„Das Reich der sieben Höfe“ ist viel mehr...! Es ist Zuhause...

Schon die vorherigen Bände waren etwas ganz besonderes, aber Band 3 toppt das Ganze noch einmal.

Feyre ist zurück an Tamlins Hof. Sie hat Rhys zum Schein hinter sich gelassen und spielt das arme Opfer...
Es treibt sie die Rache...
Tamlin und der König von Hybern sollen vernichtet werden...
Doch dass sie sich selbst damit ein Bein stellt, hätte Feyre nie gedacht...

Eine Wendung jagt die nächste, die Spannung steigt in ungeahnte Höhen... Hoffnung und Verzweiflung geben sich auch in diesem Band die Klinke in die Hand...
Ich kann meine Emotionen beim Lesen kaum in Worte fassen!
Für mich ist Prythian mit all seinen Bewohnern ein Stück Heimat geworden.

Die Charaktere sind so wundervoll ausgearbeitet. Überhaupt beschreibt Sarah J. Maas so bildlich und einprägsam, dass man denkt, man stünde direkt neben den Protagonisten auf dem Schlachtfeld!
Gewalt, Sex, Liebe und Freundschaft... Die Autorin hat meiner Meinung nach in diesem Buch wirklich die perfekte Mischung gefunden!

Feyre, Rhys und die anderen sind tief in mein Leserherz vorgedrungen. Dieses musste beim Lesen wirklich viel erleiden: Stehen bleiben, Schneller schlagen, zu Stein erstarren...
Kurz vor Ende des Buches hatte ich dann tatsächlich Tränen in den Augen - was mir beim Lesen doch sehr selten passiert...

Ich muss wirklich jedem, der diese Reihe noch nicht begonnen hat, raten so schnell wie möglich den ersten Band zur Hand zu nehmen und sich von Prythian und den Charakteren gefangen nehmen zu lassen...!

Samstag, 14. April 2018

Léon & Claire - Er fand sie im Licht (2)

Rezension 


Autor: Ulrike Schweikert
Preis: 16,99 €
Seitenanzahl: 448
Verlag: cbt
Leseprobe: >> gibt es hier <<



Inhalt: 
Claire glaubt ihre große Liebe Léon, den Jungen aus der dunklen Welt der Katakomben unter Paris, für immer verloren. Da bekommt sie von einer alten Frau einen geheimnisvollen Stein, den nur Léon ihr geschickt haben kann. Claire spürt, dass er lebt – und spürt die magische Verbindung. Doch die Spur des Steins führt ins Leere. Gleichzeitig kreuzt Cato, der unheimliche Onkel ihres Erzfeindes Adrien, immer wieder Claires Weg. Steht er in Verbindung mit den mächtigen Zauberern des Lichts und der Schatten? Und kann Léon sich jemals aus der dunklen Welt befreien? Verzweifelt versuchen Léon und Claire, in der Stadt der Lichter einen Weg zueinander zu finden. Liebe ist Magie, doch ist sie stärker als die Magie des Schattens?

Meine Meinung: 
Der erste Band ließ mich letztes Jahr atemlos zurück...
Ich war fassungslos nicht gleich den zweiten Band lesen zu können...
Dementsprechend konnte ich es kaum erwarten in den zweiten Band abzutauchen.

Ulrike enttäuscht mich ja eigentlich nie, daher waren meine Erwartungen schon ziemlich hoch.
Und was soll ich sagen... sie wurden allesamt komplett erfüllt.

Die Autorin schafft es einfach immer wieder mich vollkommen in die Geschichte hineinzuziehen. Und dabei spielt es auch keine Rolle, ob Fantasy oder Historie...
Ich liebe ihren Schreibstil so sehr! Jedes kleinste Detail der Story nimmt in meinem Geist beim Lesen Gestalt an. Ich fliege jedes Mal durch die Seiten und lebe, leide und liebe mit den Protagonisten.
Die Atmosphäre ihrer Bücher ist einfach so wundervoll!

Band 2 setzt großartig an die Story und ans Ende vom ersten Band an.
Ich war so gespannt, ob doch noch Hoffnung besteht und ob Claire Léon wiederfinden kann.
Normalerweise ist der Folgeband meist nicht so gut, wie der Vorgänger. Hier muss ich aber sagen, dass das Gegenteil der Fall ist. Der zweite Band hat weitaus mehr Spannung als der erste und auch inhaltlich bietet er viel mehr an Informationen.
Auch der magische Aspekt wird hier noch einmal um einiges überboten.

Ich warte nun sehnsüchtig auf das nächste Buch aus Ulrike Schweikerts Schreibfeder... und ich hoffe, ihr entdeckt in der Zwischenzeit wie schön ihre Bücher sind.

Freitag, 13. April 2018

Das Wunder

Rezension 


Autor: Emma Donoghue
Preis: 25,00€
Seitenanzahl: 416
Übersetzer: Thomas Mohr
Verlag: Wunderraum
Leseprobe: >> gibt es hier <<


Inhalt: 
Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: In einem kleinen Dorf, dessen Bewohner tief im katholischen Glauben verwurzelt sind, staunt man über ein leibhaftiges Wunder. Seit vier Monaten hat die kleine Anna O'Donnell keine Nahrung zu sich genommen und ist doch durch Gottes Gnade gesund und munter. Die unglaubliche Geschichte lockt viele Gläubige an, aber es gibt auch Zweifler. Schließlich beauftragt man die resolute englische Krankenschwester Lib Wright, das elfjährige Mädchen zu überwachen. Auch ein Journalist reist an, um über den Fall zu berichten. Werden sie Zeugen eines ausgeklügelten Schwindels oder einer Offenbarung göttlicher Macht?

Meine Meinung: 
Ich war damals schon so begeistert von „Raum“! Da war es natürlich nur logisch, dass ich diesen Roman von Emma Donoghue auch lesen wollte.
Ich habe für meine Verhältnisse lange gezögert. Die Ausgabe des Wunderraums ist wirklich hochwertig. Das Papier ist dick. Das Buch in Leinen gebunden.
Aber fünfundzwanzig Euro für ein dann doch sehr schlichtes Buch vom Aussehen, ist mir eigentlich zu viel als Student.
Der Verlag war so freundlich mir im Rahmen meiner Bloggertätigkeit ein Exemplar zur Verfügung zu stellen, so konnte ich es nun doch schon lesen und musste es mir nicht zum Geburtstag wünschen. :)

Wie auch bei „Raum“ konnte mich Emma Donoghue wirklich überzeugen!
Die Idee rund um das Wunderkind Anna hat mich sofort gepackt. Ich meine ein Kind das seit 4 Monaten nichts isst... Nur durch Gottes Liebe leben können soll...
Ich war wirklich gespannt, wie Emma Donoghue die Geschichte auflösen würde.
Lügt das Mädchen oder nicht?
Um dies zu hinterfragen benutzt die Autorin die Krankenschwester Lib. Mit ihr zusammen stehen wir Anna kritisch gegenüber und lassen das Mädchen nicht eine Sekunde aus den Augen.
Wir wissen zu Beginn nicht viel über die beiden Charaktere, doch nach und nach erfahren wir mehr und können uns schließlich doch ein recht gutes Bild von ihnen machen.
Die kleine Anna ist wirklich etwas besonderes unter den anderen Buchcharakteren, die man sonst so in letzter Zeit in der Literatur antrifft. Warum genau, müsst ihr aber selbst herausfinden. Ich würde sonst zu viel vom Buch vorwegnehmen.

Ich war ja damals bei ,,Raum" schon von der Schreibart der Autorin begeistert. Sie erweckt die Geschichte wirklich toll zum Leben! Bei diesem Roman kommt nun noch die leicht an die Zeit angepasste Sprache hinzu. Emma Donoghue erweckt für uns die Mitte des 19.Jahrhunderts wieder zum Leben. (Sicherlich in der deutschen Ausgabe auch mit ein Verdienst des Übersetzers.)

Das Wunderthema an sich ist schon recht komplex. Emma Donoghue verknüpft dieses Thematik aber auch noch mit recht kritischen Ansichten zu Erziehung und Religion, heute ebenfalls recht aktuelle Themen, die immer wieder Kontroversen zur Folge haben und diskutiert werden.

Zum Ende an sich möchte ich eigentlich gar nichts sagen, muss aber erwähnen, dass es mir leider nicht so gut gefallen hat, wie erhofft. Es wirkte etwas sehr künstlich herbeigeführt...
So verlor die Geschichte trauriger Weise etwas von ihrer Authentizität, die sie vorher so schön innehatte.
Dennoch absolut lesenswert und voller Spannung!

Mittwoch, 11. April 2018

Sleeping Beauties

Rezension 



Autor: Stephen & Owen King
Seitenanzahl: 960 
Preis: 28,00 €
Übersetzer: Bernhard Kleinschmidt
Verlag: Heyne
Leseprobe: >> gibt es hier <<











Klappentext: 
Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

Meine Meinung: 
Ich muss gestehen, dass ich von King eigentlich nicht besonders viel gehalten habe bisher und auch nicht sonderlich viel von ihm gelesen habe. „Es“ war eigentlich bis jetzt das einzige.
Mein Bruder hingegen hat glaube ich fast jeden King gelesen. Vielleicht hat er mich deshalb nicht so doll gereizt. Abgrenzung unter Geschwistern... ;)

„Sleeping Beauties“ klang nun aber von Klappentext wirklich sehr interessant, daher wollte ich das Buch gerne lesen.
Netter Weise hat mir der Verlag ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Da ich ehrlich sagen muss, auch wenn es sehr dick ist, finde ich den Preis schon viel. Ich denke, gekauft hätte ich es eher nicht. Umso froher bin ich, dass ich es nun lesen konnte, denn der Preis ist zwar hoch, aber die Geschichte ist wirklich, wirklich, wirklich unglaublich!

Stephen King und sein Sohn Owen haben hier einen gesellschaftskritischen Roman entworfen, dessen Hauptthema der Geschlechterkampf unserer Gesellschaft ist.

Wir lernen im Laufe der Handlung eine Menge Charaktere kennen, die natürlich alle völlig verschieden sind. Bei all den Personen könnte man schnell den Überblick verlieren, passiert aber nicht! Allerdings fand ich es schwer eine richtige Beziehung zu einzelnen Personen aufzubauen... Dafür waren es einfach zu viele.

Was für King wohl typisch sein soll (kann ich nicht beurteilen, wurde mir erzählt), ist die detaillierte Beschreibung der kompletten Handlung. Die Geschichte entwickelt sich langsam und jede einzelne Handlung wird wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben.
Ich selbst mag sowas ja eigentlich total gerne, ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass dies einige an Kings Schreibstil stören könnte.
Ich fand jedenfalls, dass es trotz dieser langsamen Erzählweise, absolut keine Spannung verlor.

Was mir besonders gefallen hat, ist dass ich an keiner Stelle des Buches sagen konnte, was aus Stephen Kings Feder stammt und was aus der seines Sohnes! Meist kann man ja doch erkennen, welches Kapitel von wem stammt bei solchen gemeinsamen Projekten. Der Schreibstil scheint bei beiden nahezu identisch zu sein. Zumindest konnte ich nicht mit Sicherheit sagen, wer was geschrieben hat.

Das Ende hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht... Es war mir etwas zu harmonisch... Ich erwartete, etwas schockierenderes...
Ob der Roman mit den anderen King-Büchern mithalten kann, kann ich leider nicht beurteilen. Aber vielleicht greife ich nun doch mal, zu dem ein oder anderen King... :)

Dennoch ist die Grundidee alleine es schon wert dieses Buch zu lesen!
Hinzukommt dann eine tolle Geschichte mit verwirrenden Handlungssträngen und spannend mystischer Atmosphäre.
Wer mit der erwähnten Langsamkeit klarkommt, wird ein beeindruckendes Leseerlebnis geliefert bekommen. 

Montag, 2. April 2018

Ich liebe das Leben viel zu sehr

Rezension 


Autor: Mathias Malzieu
Preis: 16,00 €
Seitenanzahl: 224
Übersetzer: Sonja Finck
Verlag: carl‘s books
Leseprobe: >> gibt es hier <<




Inhalt:
Mathias Malzieu, Rockmusiker und Romanautor, erzählt von dem Jahr, in dem er beinahe an einer lebensbedrohlichen Krankheit gestorben wäre. Nach einem Schwächeanfall wurde bei ihm eine seltene Autoimmunkrankheit festgestellt, die sein Knochenmark beeinträchtigt, sodass er nur noch durch wöchentliche Bluttransfusionen am Leben gehalten werden kann. Von einem Tag auf den anderen ist er aus seinem Alltag herausgerissen und muss auf die Isolierstation. Das Einzige, was ihm bleibt, ist die Kunst des Fabulierens und die feine Beobachtung, wie es sich anfühlt, wenn der Tod plötzlich anklopft. Schonungslos ehrlich, aber auch voller poetischer Bilder und mit seinem ganz eigenen Humor beschreibt Malzieu, wie er zwischen Leben und Tod schwebte und sich seine Perspektive auf die Bedeutung des Lebens in dieser Zeit vollkommen verändert hat. Nach einem Jahr voller Hoffen und Bangen gelingt schließlich eine Knochenmarkstransplantation. Das Jahr seiner Krankheit sieht Malzieu rückblickend als größtes Abenteuer an, das ihm geholfen hat, sein Leben als einzigartiges Geschenk anzunehmen und täglich neu zu feiern.


Meine Meinung:
Mathias Malzieu hat mich schon so oft verzaubert... „Die Mechanik des Herzens“ (>>Rezension hier<<) war ein Zufallsgriff im Buchladen... Doch die Worte, die Emotionen... Es war so wundervoll! Von da an hatte mich Malzieu komplett in der Hand. Jedes neue Buch von ihm stand kurz nach dem Erscheinungstermin im Buchregal. Ich kann mir ein Lesen ohne ihn nicht vorstellen...

Als ich nun dieses Buch entdeckte, war ich zunächst geschockt. Einer meiner liebsten Autoren war krank... war kurz davor zu sterben...
Und doch hat er nicht aufgegeben...
Er hat mit diesem Buch etwas sehr persönliches geschaffen und sich die Kraft seiner Worte zunutze gemacht.

Malzieu geht in diesem Buch sehr offen mit seiner Krankheit, seinen Gefühlen um. Er klammert sich an die Worte, die ihm so viel bedeuten. An seine Musik mit seiner Band! An seine Freundin...

Es ist sicherlich kein Buch für jeden. Ich habe schon von vielen gehört, sie fanden seine Schreibweise dieses Mal zu kalt und distanziert. Ich finde, man darf hier aber auch nicht vergessen, dass er über sich selbst schreibt.
Er schreibt nicht über die Probleme einer erfundenen Person... Er schreibt nicht über den Zauber der Liebe... Er schreibt über eine Krankheit, die ihn selbst hätte das Leben kosten können...
Und alleine wegen seiner Offenheit und weil er nicht aufgegeben hat, verdient dieses Buch und der Autor selbst großen Respekt...!


Samstag, 17. März 2018

Fayra - Das Herz der Phönixtochter

Rezension 


Autor: Nina Blazon
Preis: 16,99 €
Seitenanzahl: 464
Verlag: cbt
Leseprobe: >> gibt es hier <<
Mit Illustrationen von Gerda Raidt



Das Erbe der Phönixdrachen








Inhalt: 
Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Meine Meinung: 
Ich liebe, liebe, liebe die Bücher von Nina Blazon!
Und auch dieses Buch konnte mich mal wieder überzeugen. Nur ein paar Seiten reichten, um mich völlig in der Geschichte zu verlieren.
Die Grenzen zwischen Fantasie und Realität verschwimmen in üblicher Blazonmanier.
Magie, Spannung und eine besondere Freundschaft reichen sich hier die Hände zu einem wunderbaren Tanz der Gefühle!
Nina Blazon gelingt es einfach immer wieder den Spannungsbogen zu halten, und ihn sogar immer weiter nach oben zu treiben.
Bisher konnte ich jedes Buch von ihr in einem Rutsch durchlesen und auch bei diesem Werk wäre dies geschehen, wenn ich nicht dazwischen hätte arbeiten müssen. ;)

Anna-Fee und ihre Freundin Nelly haben mir als Team sehr gut gefallen. Fee ist die ängstlichere der beiden, doch Nelly bietet ihr den nötigen Halt durch ihren Mut.
Über Fayra möchte ich nicht zu viel verraten. :D

Ein wirklich wundervolles Buch für Jung und Alt! Euch erwartet wirklich eine großartige Fantasygeschichte, die euch hoffentlich auch voll und ganz überzeugen wird.